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Erfolglose Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie – Münchner Betriebe im Streik
Die Verhandlungen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Augsburg wurden am 27.10.22 erfolglos vertagt.
Foto: Werner Bachmeier
27. Oktober 202227. Oktober 2022
Erfolglose Verhandlung in der Metall- und Elektroindustrie - Münchner Betriebe im Streik
Die Verhandlungen der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Augsburg wurden am 27.10.22 erfolglos vertagt. Die Arbeitgeberseite hat für die rund 600.000 Beschäftigten kein verhandlungsfähiges Angebot gemacht. Aus diesem Grund erhöht die IG Metall München schon in der Nacht vom 28.10.22 auf 29.10.22 mit einem ersten Warnstreik den Druck auf die kommenden Verhandlungen.
„Kein Angebot für die Tabelle und 30 Monate Laufzeit - das ist ein Schlag ins Gesicht unserer Mitglieder, die trotz Corona und Lieferkettenchaos immer flexibel und zuverlässig arbeiten,“ kommentiert Sibylle Wankel, 1. Bevollmächtigte der IG Metall München und Mitglied der Verhandlungskommission, das Angebot der Arbeitgeber. „Damit stehen in den Münchner Betrieben die Zeichen auf Konflikt.“ In der Nacht auf 29.10.2022 endet die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie. Um Punkt Mitternacht wird die IG Metall die Beschäftigten der Nachtschicht bei RF360 zum ersten Münchner Warnstreik aufrufen. Die Demonstration beginnt bereits am 28.10.22 um 22:30 vor dem ZAR in der Rosenheimer Str. Von dort ziehen Beschäftigte vieler Münchner Betriebe unter dem Motto „Halloween - die Angebote der Arbeitgeber gruseln uns“ zum Kundgebungsort in die Anzinger Straße.